Maria

(2025)

Das Theaterstück Maria erzählt eine Geschichte von Migration, Gastarbeit und Arbeitsbedingungen. Drei Jahre lang arbeitete Maria A. aus Slatina-Timiș, Rumänien in Vorarlberg, Österreich, fuhr 20 Stunden in einem Kleinbus von einem Provinzdorf nach Feldkirch, alle vier Wochen hin und retour. Sie kümmerte sich intensiv um die zentrale Person in einer fremden Familie, dann wieder einen Monat lang um ihre eigene Familie.

Ein Frauenleben zwischen Hingabe und Ausbeutung, zwischen Anpassung und extremem Druck wird erforscht. Der Blickwinkel ist immer der liebevolle Umgang und der professionelle Einsatz für andere Menschen. Wo bleibt eine Maria persönlich, was bleibt ihr, wohin verschwindet sie vor lauter Pflege, Aufopferung, Zuwendung. Es interessiert sowohl der ganz nahe Blick auf eine bestimmte Person als auch der grössere Zusammenhang von europäischen ökonomischen Ungleichheiten, die vor allem Frauen betreffen.

Ein Theaterstück über Pflege, Migration, Hingabe und Tod mit Tanz, Schauspiel, Musik und einem Roadmovie.

Inszeniert von Brigitte Walk (walktanztheater).
Kamera Roadmovie: Céline Meier.
Schnitt & Fotos: Sarah Mistura.
Schauspielerim: Simona Vintilă.
Tänzerin: Marina Rützler.
Musik: Philomena Juen.

Aufgeführt in Feldkirch, Österreich, Altes Hallenbad & Hohenems, Österreich, Salomon-Sulzer-Saal, sowie in Temeswar, Rumänien, im Deutschen Staatstheater & Teatrul Basca.

Alle Fotos: © Sarah Mistura

Zurück
Zurück

Zwei Seiten einer Medaille

Weiter
Weiter

Aus den Augen aus dem Sinn